Für mehr als die Hälfte der Verbraucher:innen in Deutschland (54%) ist der Preis das wichtigste Kriterium beim Autokauf. Jeder vierte Befragte (25%) möchte für das nächste Auto weniger als 15.000 Euro ausgeben (2025: 22%), wie die Deloitte Automotive Consumer Study 2026, eine weltweite Verbraucherbefragung, zeigt. Mehr als die Hälfte (56%) plant ein Budget zwischen 15.000 und 50.000 Euro ein (2025: 58%), während 12 Prozent 50.000 Euro oder mehr investieren wollen (2025: 15%). Zudem planen 57 Prozent der Befragten, einen Gebrauchtwagen zu kaufen (2025: 54%), während es bei den Neuwagen 43 Prozent sind (2025: 46%).
Andere Kaufkriterien wie die Produktqualität (50%) und die Markenbekanntheit (39%) sind für die Verbraucher:innen in Deutschland weniger entscheidend. Während die Fahrzeugeigenschaften, wie etwa Kraftstoffverbrauch und Reichweite der Batterie, in den für die deutsche Autoindustrie wichtigen Auslandsmärkten - China, USA und Großbritannien - unter den Top 3 liegen, folgt dieses Kriterium hierzulande erst auf Platz 5 (34%).
Hierzulande planen 45 Prozent zu einer anderen Marke zu wechseln - deutlich weniger als in den aufstrebenden Märkten China (72%), Indien (70%) oder Südostasien (67%).
"In Deutschland werden die Verbraucher preissensibler. Bei unserer Befragung gaben im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr Menschen an, einen Gebrauchtwagen erwerben zu wollen, während die Zahlungsbereitschaft im Premiumsegment sinkt. Um den Neuwagenabsatz zu steigern, dürfen die Fahrzeugpreise nicht weiter steigen.", sagt Dr. Harald Proff, Leiter des Automobilsektors bei Deloitte.
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